ein Konzert mit dem tschechischen Geigenvirtuosen Pavel Šporcl
und dem Ensemble Barocco sempre giovane
17. März 2017 in Berlin
19 Uhr, Jesus-Christus-Kirche, Hittorfstraße 23, 14195 Berlin
Auf dem Programm stehen Werke von Johann Wenzel Stamitz, Antonin Dvorak, Fritz Kreisler und Jan Novák.
 
Das Konzert des Prag-Berlin-Festivals steht im Zeichen der partnerschaftlichen Beziehungen der Städte Prag und Berlin
 
und findet unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Tschechischen Republik, SE Tomas J. Podivinsky, der Primatorin der Hauptstadt Prag, Mgr. Adriana Krnacova, statt.
 
Pavel Sporcl, als ein „Talent, das vielleicht nur einmal in hundert Jahren geboren wird“, bezeichneten namhafte Musikkritiker den tschechischen Star-Geiger Pavel Sporcl. Mit seiner Virtuosität und seinem unkonventionellen Auftreten feiert er Erfolge bei allen Zuhörer-Generationen und auf den bedeutendsten Konzertbühnen der Welt. Als einziger tschechischer Violinist wurde Sporcl von dem internationalen anerkannten Kritiker und Historiker Henry Roth in dessen Buch über „Violinvirtuosen von Paganini bis ins 21. Jahrhundert“ aufgenommen. Am 13. Februar 2016 gab Pavel Sporcl ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall. http://www.pavelsporcl.com/
 
Barocco sempre giovane. Gegründet wurde das Orchester Barocco Sempre Giovane 2004 von dem Violinisten Josef Krecmer. Das Orchester kooperiert mit vielen berühmten Solisten und wird von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.
 
Pavel Sporcl
 
Pavel Sporcl
Pavel Sporcl
v.L. n.R. Ing. Dagmar Masopustova, Kult.Ref. Mag. Prag, Karin Brandes, Ltr. Protokoll Parlament Berlin
17.03.2017, Konzert
Konzert, 17.03.2017
Konzert Niemöllerkirche Berlin 17.03.17
Geigenvirtuose Pavel Sporcl und Kammerorchester Barocco sempre giovane  17.03.17
 
Konzert Niemöllerkirche Berlin 17.03.17
Jan Novak (1921 – 1984), gilt als der bedeutendste Komponist seit der Zeit der Renaissance, der lateinische Texte von Titus Maccius Plautus bis zur Gegenwart vertont hat. Durch seine liberale Haltung geriet Novák in Konflikt mit dem kommunistischen Regime (vorübergehender Ausschluss vom tschechoslowakischen Komponistenverband 1961; Entzug staatlicher Aufträge). 1963 gründete er mit anderen Musikern und Musiktheoretikern (Josef Berg, Miloslav Ištvan, Alois Pinos, Zdenek Pololáník) in Brünn die „Schöpferische Gruppe A“, die sich auch Parasiti Apollinis nannte und sich in Abweichung von der offiziellen Doktrin des Sozialistischen Realismus mit zeitgenössischer Kompositionstechnik beschäftigte. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings im Sommer 1968 kehrte er von einer Auslandsreise nicht in die Tschechoslowakei zurück. Mit seiner Familie ließ er sich erst in Århus (Dänemark) und ab 1970 in Rovereto (Italien) nieder und gründete die Musikfestspiele „Feriae Latinae“. Zuletzt hatte er einen Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule inne. In der Tschechoslowakei wurde Jan Novák erst nach dem Umsturz 1989 rehabilitiert. 1990 konnten dort wichtige Werke (Aesopia, Dulcitius) uraufgeführt werden. Von Präsident Václav Havel erhielt Novák 1996 posthum die Verdienstmedaille des Landes, 2005 wurde er mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Brünn ausgezeichnet.
 
Unterstützung: Botschaft der Tschechischen Republik,
 
Magistrat der Hauptstadt Prag (http://www.praha.eu/jnp/cz/co_delat_v_praze/pamatky/), Kulturministerium Tschechien.
Ensemble Barocco sempre giovane Tschechische Republik
 
Jesus Christus Kirche,  14195 Berlin Dahlem
 
Jesus Christus Kirche, Hittorfstraße 23, 14195 Berlin Dahlem
17.03.17 Berlin, Niemöllerkirche
Geigenvirtuose Pavel Sporcl
Geigenvirtuose Pavel Sporcl und Kammerorchester Barocco sempre giovane  17.03.17